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Auf der Suche nach dem Mutterherz

DAS MUTTERHERZ

Es gibt einen Satz unter Müttern, der mich in den letzten Monaten häufig zum nachdenken bringt:

"Mein Mutterherz blutet!"

 

Es blutet, wenn das Kind in die Kita geht & sichtlich Spaß dabei hat, es blutet, wenn die Kleinen plötzlich alleine auf's Klo gehen und erst recht, wenn sie auf einmal ganz friedlich in ihrem eigenen Bett schlafen.

Bei mir blutet bei all den Ereignissen nichts. Ich trauer kein bisschen - im Gegenteil, ich bin glücklich und freue mich über jeden Schritt in die Selbstständigkeit. 

 

Wenn Mathilda in der Kita ist nehme ich mir jedes mal so viel vor - endlich mal wieder Sport machen, in Ruhe einkaufen gehen und die Wohnung gründlich putzen & wisst ihr was? Ich mache von all dem nichts bzw. eher selten. Ich lege mich, sofern nicht gerade die Arbeite ruft, einfach faul ins Bett und nasche in Ruhe, ohne den Nervenkitzel, dass gleich ein Kind um die Ecke kommt & ich womöglich teilen müsste. 

 

Ich habe in der Kita - Eingewöhnung eine Mutter beobachtet. Sie hat es ihrer Kleinen wirklich alles andere als leicht gemacht. Sie konnte sich immer nicht von ihrer Tochter lösen, ist noch lange nach uns im Zimmer geblieben und saß auch nach zwei Stunden noch vor der Tür - für den Fall ihre Tochter braucht sie auf einmal ganz dringend.

Aber wisst ihr was, die Kleine hat wie alle anderen Kinder auch mit vollem Einsatz gespielt und hatte Spaß.

 

Ich glaube, dass wir Mütter es oftmals einfach zu gut meinen & unseren Kindern somit vielleicht doch ein wenig im Weg stehen.

Sind wir ängstlich, so sind es unsere Kinder womöglich auch - ich habe mir vorgenommen Mathildas Handeln zu unterstützen, auch wenn es nicht immer das bequemste für mich selbst ist.

A B E R: Erfahrungen müssen sie selbst sammeln & damit kann man nicht früh genug anfangen....


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